About Taotime

About Taotime

Der taotime ver­lag ist ein Schwei­zer Ver­lag, der sich zum Ziel ge­setzt hat, Me­dien zu ver­öf­fent­li­chen, die eine acht­same Le­bens­hal­tung för­dern. Wir pu­bli­zie­ren ur­alte wie auch zeit­ge­mäße Ge­dan­ken und Ideen zur acht­sa­men Le­bens­füh­rung – aus Freude am Le­ben und als mög­li­che Ant­wort auf die Hek­tik un­se­rer Tage. Un­sere Pu­bli­ka­tio­nen wer­den auf­grund ih­res In­halts und ih­rer Auf­ma­chung gerne in die Hand ge­nom­men und la­den zum «slow rea­ding» und in­ne­ren wie auch ge­mein­sa­men Dia­log ein.

Staff

MARC SCHMUZIGER

MARC SCHMUZIGER

Ver­lags­lei­tung

Mir ist es ein gros­ses An­lie­gen, Kopf, Herz und Hand in Ein­klang zu brin­gen.

Grün­der und Lei­ter des taotime ver­lag und zer­ti­fi­zierte Fort­bil­dung am SBVV (Schwei­zer Buchhändler‐ und Verleger‐Verband) in pra­xis­ori­en­tier­ten Grund­la­gen für den pro­fes­sio­nel­len Ein­stieg in den Buch­ver­lag; Mit­über­set­zung und Ein­füh­rung in die Welt des Dao­is­mus an­läss­lich ver­lags­ei­ge­ner Pu­bli­ka­tio­nen.  

Ne­ben sei­ner Aus­bil­dung und Tä­tig­keit als Cel­list stu­dierte Marc Schmuziger Psy­cho­lo­gie und ar­bei­tet heute ne­ben sei­ner ver­le­ge­ri­schen Tä­tig­keit als Psy­cho­the­ra­peut und Aus­bil­der.

ROY FREEMAN

ROY FREEMAN

Co‐Verleger

Als Kind be­kann­ter Il­lu­stra­to­ren und Au­toren hat die Ma­le­rei und Schrift­stel­le­rei Roy Free­man zeit­le­bens be­glei­tet. 1949 wurde er im Sü­den Ka­li­for­ni­ens ge­bo­ren und wuchs dort und spä­ter in New York auf. Von 1966 bis 1968 ver­folgte er eine Aus­bil­dung in den Be­rei­chen Kunst, Mu­sik und Film am An­tioch Col­lege. In Zü­rich ab­sol­vierte er dann un­ter an­de­rem ein Stu­dium der Phy­sik, Geo­lo­gie und Geo­phy­sik an der ETH, wo er zu­nächst als As­si­stent, As­si­stenz­pro­fes­sor und spä­ter als Pri­vat­do­zent ar­bei­tete. Für den taotime ver­lag il­lu­striert er heute ei­gene Ge­schich­ten wie auch Mär­chen und ist als Co‐Verleger der taotime – free­man edi­ti­ons tä­tig.

MARCO CADUFF

MARCO CADUFF

Lek­to­rat

Spre­cher und Mo­de­ra­tor, Lek­tor für den taotime ver­lag Die warme und so­nore Stimme von Marco Ca­duff ist heute eine der ge­frag­te­sten Spre­cher der Schweiz. Nach dem Stu­dium der Sprach‐ und Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Zü­rich ar­bei­tete Marco Ca­duff für ei­nige Jahre bei ver­schie­de­nen Ra­dio­sta­tio­nen im Raum Zü­rich, u.a. bei Ra­dio 24 und Opus Ra­dio — heute ist er noch als Mo­de­ra­tor bei Ra­dio Swiss Clas­sic zu hö­ren. Re­gel­mä­ßig tritt er mit Re­zi­ta­tio­nen von klas­si­scher und ro­man­ti­scher Ly­rik auf, aber auch als Mo­de­ra­tor von kul­tu­rel­len An­läs­sen, Talk‐Shows, Events und Ga­la­ver­an­stal­tun­gen. Au­ßer­dem spricht er Texte zu Dokumentar‐ und Aus­bil­dungs­fil­men, Wer­be­spots so­wie Hör­bü­chern, die u. a. im taotime ver­lag her­aus­ge­ge­ben wer­den. Dort ist er auch als Lek­tor tä­tig.

HSING-CHUEN SCHMUZIGER

HSING‐CHUEN SCHMUZIGER

Events und Administration

Hsing‐Chuen Schmuziger‐Chen ent­stammt ei­ner tai­wa­ni­schen Mu­si­ker­fa­mi­lie. Wäh­rend ih­rer klassisch‐chinesischen Schul­aus­bil­dung zeigte sich ihre sprach­li­che und künst­le­ri­sche Be­ga­bung früh in prä­mier­ten Re­zi­ta­tio­nen chi­ne­si­scher Texte, Es­says so­wie chi­ne­si­schen Kal­li­gra­phien. 1981 kam sie in die Schweiz, um Mu­sik zu stu­die­ren. Dem Mu­sik­stu­dium folgte eine Aus­bil­dung in Mu­sik­the­ra­pie, wo sie heute haupt­säch­lich tä­tig ist. Von ih­rem Leh­rer Bo­jin Shi in Tai­wan er­hielt sie wei­ter­hin Kalligraphie‐Unterricht und konnte auf diese Weise ihre Pin­sel­kunst zu ei­nem ho­hen Ni­veau wei­ter­ent­wickeln. Die­ses hat sie ver­schie­dent­lich in Pu­bli­ka­tio­nen und Aus­stel­lun­gen un­ter Be­weis ge­stellt, so auch im Dao­de­jing – Das Buch vom Dao und De, wel­ches sie zu­sam­men mit ih­rem Ehe­mann Marc Schmuziger neu über­setzte und im Herbst 2016 her­aus­gab.

Autoren

Anna Schreiber

Anna Schrei­ber, 1961 in Bay­ern ge­bo­ren, ist Diplom‐Psychologin und als ap­pro­bierte Psy­cho­lo­gi­sche Psy­cho­the­ra­peu­tin in ei­ge­ner Pra­xis mit den Schwer­punk­ten Paar­dy­na­mik, Se­xua­li­tät und Trau­ma­the­ra­pie tä­tig.

Sie hat zwei er­wach­sene Töch­ter und ist mehr­fa­che Groß­mutter. Mit ih­ren Vor­trä­gen, Se­mi­na­ren und Work­shops zu Paar­be­zie­hun­gen, Liebe und Se­xua­li­tät ist sie im deut­schen Sprach­raum un­ter­wegs und pu­bli­ziert Ko­lum­nen in meh­re­ren Pu­bli­ka­tio­nen.

In ih­rem Buch „Kör­per sucht Seele“ be­schreibt sie ihre Pro­sti­tu­ti­ons­ge­schichte als junge Frau und er­hellt die Räume und psy­cho­lo­gi­schen Hin­ter­gründe, die im käuf­li­chen Sex wirk­sam sind.

Roy Freeman

Als Kind be­kann­ter Il­lu­stra­to­ren hat die Ma­le­rei Roy Free­man zeit­le­bens be­glei­tet. 1949 wurde er im Sü­den Ka­li­for­ni­ens ge­bo­ren und wuchs dort und spä­ter in New York auf. Von 1966 bis 1968 ver­folgte er eine Aus­bil­dung in den Be­rei­chen Kunst, Mu­sik und Film am An­tioch Col­lege. An­schlies­send ar­bei­tete er u.a. als Thun­fi­scher im Nord­we­sten der USA und lebte eine Zeit­lang mit den Ma­za­tec In­dia­nern in Me­xiko, be­vor er in die Schweiz über­sie­delte. In Zü­rich ab­sol­vierte er dann un­ter an­de­rem ein Stu­dium der Phy­sik, Geo­lo­gie und Geo­phy­sik an der ETH, wo er zu­nächst als As­si­stent, As­si­stenz­pro­fes­sor und spä­ter als Pri­vat­do­zent ar­bei­tete. Da­nach wech­selte er vom aka­de­mi­schen Be­reich ins So­zi­al­we­sen, wo er zehn Jahre als Be­treuer und als selb­stän­di­ger Coach für Men­schen mit Au­tis­mus tä­tig war. Sein wis­sen­schaft­li­ches Wis­sen und seine Ber­ger­fah­rung gibt er mit Er­folg als geo­lo­gi­scher Wan­der­lei­ter in den Schwei­zer Al­pen wei­ter. Heute il­lu­striert es mit sei­nen Bil­dern vor al­lem Ge­schich­ten und Mär­chen.

Roy Free­man be­dient sich ei­ner ganz spe­zi­el­len Mal­tech­nik, ei­ner Art Mar­mo­rier­misch­tech­nik auf der Ba­sis von ver­dünn­ter Öl‐ und Acryl­farbe. An sich ist diese Tech­nik nichts Neues, aber er ent­wickelte die­ses Ver­fah­ren in ei­nem jah­re­lan­gen Pro­zess wei­ter in fas­zi­nie­rende Di­men­sio­nen. Diese Art von Bil­dern die­nen auch als Grund­lage für seine poe­ti­schen Märchen‐ und My­then­bü­cher.

Über seine Ma­le­rei sagt Roy Free­man:

Wenn ich male, fühle ich mich oft als Werk­zeug, wel­ches zum Ur­bild­ma­cher ge­hört, der die Bil­der aus dem Un­end­li­chen in un­sere Zeit und Welt schickt. So wan­delt sich mein Mal­tisch in eine Art al­che­mi­sti­sches La­bor um. Dort wer­den meine Lau­nen, Emo­tio­nen, und Men­schen­ge­fühle mit Kom­po­nen­ten aus dem All zu ei­ner ge­nau be­stimm­ten Zeit ver­mischt und zu Gold oder Mist ge­backen. Bil­der ma­chen wir alle. Ich bin ein­fach ei­ner, der zwi­schen Vi­sion und Pa­pier hin­ein­ge­stürzt ist.

Sturmius Wittschier

Stur­mius Wittschier, geb. 1945, Dr. theol., Dr. ha­bil., Ana­ly­ti­scher Psy­cho­the­ra­peut, war Do­zent für Theo­lo­gie, Phi­lo­so­phie und Li­te­ra­tur an der Er­wach­se­nen­aka­de­mie, Mülheim/R. und an der Uni­ver­si­tät Köln. Ab 1988 ver­folgte er sein Stu­dium der Psy­cho­lo­gie und Ana­ly­ti­schen Psy­cho­the­ra­pie im Raume Zü­rich, wo er bis heute in ei­ge­ner Pra­xis tä­tig ist. Da­ne­ben ist er auch als Künst­ler er­folg­reich. Seit sei­ner Ju­gend ist er be­gei­stert von der mo­der­nen Li­te­ra­tur und Kunst. Sein frü­he­res Buch Mein En­gel halte mich wach. Das En­gel­bild in der zeit­ge­nös­si­schen Li­te­ra­tur, 1988, ist ver­grif­fen

Don Freeman

Don Free­man wurde 1908 in San Diego, Ka­li­for­nien ge­bo­ren. Be­reits im Al­ter von Sie­ben äu­ßerte er den Wünsch, nach New York zu zie­hen und ein­mal Künst­ler zu wer­den. Ei­nen ent­schei­den­den Im­puls dazu er­hielt er, als seine Gross­mutter ihm zu sei­nem High‐School‐Abschluss ei­nen Som­mer­kurs an der San Diego School of Fine Arts schenkte. Dort traf er auf eine an­dere auf­stre­bende Künst­le­rin, Ly­dia Coo­ley, die ein­mal seine Frau wer­den sollte. Spä­ter zog der junge Künst­ler nach New York, um an der Art Stu­dents League bei John Sloan und Harry Wickey zu stu­die­ren.

In New York führte die Lei­den­schaft für die Kunst den jun­gen Stu­den­ten in die Stra­ßen von New York und ins­be­son­dere in die Theater‐Szene, wo er sich hin­ter die Ku­lis­sen schlich und, mit sei­nem Zei­chen­block in der Hand, die Schau­spie­ler skiz­zierte so­wie al­les, was ihm hin­ter oder vor der Bühne vor die Au­gen kam. Kein an­de­rer Künst­ler hat seit­her so treu und mit sol­cher sol­chen Sen­si­bi­li­tät, die Thea­ter­welt von New York City zu skiz­zie­ren ver­mocht. Und so fan­den die Il­lu­stra­tio­nen der Broadway‐Szene Ein­lass in die Thea­ter­sei­ten von Zeit­schrif­ten wie New York He­rald Tri­buneThe New York TimesThe Chri­stian Sci­ence Mo­ni­tor oder Thea­ter Ma­ga­zine so­wie in sei­ner ei­ge­ner Zeit­schrift News­stand.

Ab 1951 be­gann Don Free­man, ei­gene Bü­cher für Kin­der zu schrei­ben und zu il­lu­strie­ren. So ent­stan­den über fünf­und­zwan­zig Kin­der – und Ju­gend­bü­cher, teils auch un­ter Mit­wir­kung sei­ner Ehe­frau Ly­dia, die eben­falls eine voll­endete und ge­ach­tete Künst­le­rin war. Welt­be­kannt wurde Don Free­man mit der Ver­öf­fent­li­chung von Cor­duroy, der Ge­schichte über die Be­zie­hung zwi­schen ei­nem Ted­dy­bä­ren und ei­nem Mäd­chen.

1978 starb Don Free­man in New York nach ei­nem rei­chen und er­füll­ten Le­ben. 2018 wird eine um­fas­sende Aus­stel­lung im Mu­seum of the City of New York zu sei­nem Le­bens­werk statt­fin­den.

Hsing‐Chuen Schmuziger‐Chen

Hsing‐Chuen Schmuziger‐Chen wurde 1961 in Tai­wan ge­bo­ren. Wäh­rend ih­rer klassisch‐ chi­ne­si­schen Schul­aus­bil­dung zeigte sich ihre Be­ga­bung schon sehr früh in prä­mier­ten Re­zi­ta­tio­nen chi­ne­si­scher Texte, Es­says so­wie chi­ne­si­schen Kal­li­gra­phien. 1981 kam sie in die Schweiz, um Mu­sik zu stu­die­ren. Dem Mu­sik­stu­dium folgte eine Aus­bil­dung in Mu­sik­the­ra­pie, wo sie heute haupt­säch­lich tä­tig ist.

Über 20 Jahre war Hsing‐Chuen Schmuziger‐Chen in Zü­rich als Kurs­lei­te­rin für chi­ne­si­sche Spra­che und Kal­li­gra­phie an ver­schie­de­nen In­sti­tu­tio­nen tä­tig. Von ih­rem Leh­rer Bo­jin Shi in Tai­wan er­hielt sie auch wei­ter­hin Kalligraphie‐Unterricht und konnte auf diese Weise ihre Pin­sel­kunst zu ei­nem ho­hen Ni­veau wei­ter­ent­wickeln. Da­bei konnte sie ihre sze­ni­sche Kal­li­gra­phie­kunst in ver­schie­de­nen Aus­stel­lun­gen und An­läs­sen so­wie ei­nem Buch (Qinjing‐Jing – das Buch der Klar­heit und Ruhe) auch ei­nem brei­te­ren Pu­bli­kum vor­stel­len.

In den 90er‐Jahren ent­wickelte Hsing‐Chuen Schmuziger‐Chen ei­nen ei­ge­nen Kalligraphiestil,der sich durch die Kom­bi­na­tion ver­schie­de­ner Schreib­stile, den Ge­brauch meh­re­rer Pa­pier­la­gen und die Ein­bet­tung in Bil­dern und Sze­ne­rien auszeichnet.Für Hsing‐Chuen Schmuziger‐Chen ist Kal­li­gra­phie wie Tan­zen auf Pa­pier, und der Text muss ent­we­der poe­tisch sein oder eine sinn­volle Be­deu­tung ha­ben. Des­halb ver­bin­det sie ihre Kunst oft mit tao­isti­schen und bud­dhi­sti­schen Weis­hei­ten, die sie über­setzt und kal­li­gra­fisch in­ter­pre­tiert.

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